{
  "apiVersion": "v1",
  "kind": "Chapter",
  "metadata": {
    "generated": "2026-08-22T14:14:13Z",
    "language": "de",
    "book": "extraterrestrials-took-me-to-their-planet",
    "chapter": 1
  },
  "data": {
    "n": 1,
    "bookSlug": "extraterrestrials-took-me-to-their-planet",
    "bookCode": "ETTMTTP",
    "refId": "ETTMTTP-1",
    "title": "Mein Leben bis zur ersten Begegnung",
    "translation": {"method":"ai-assisted","model":"claude-opus-4-7","modelLabel":"Claude Opus 4.7","date":"2026-05-18"},
    "segments": [],
    "lines": [],
    "paragraphs": [{
        "n": 1,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:1",
        "text": "Ich wollte einfach erzählen, was mein Leben vor meiner phantastischen Begegnung vom 13. Dezember 1973 gewesen war, um den zahlreichen Personen zu antworten, die mich fragten, was ich davor getan hatte und ob mir während meiner Kindheit außergewöhnliche Ereignisse widerfahren waren, die ein solches Schicksal hätten erahnen lassen können. Ich war selbst überrascht, als ich in meinen Erinnerungen kramte – während ich dachte, dass sich am Anfang meines Lebens nichts Außergewöhnliches ereignet hätte –, festzustellen, dass Szenen wieder auftauchten (Szenen, die, aneinandergereiht, ein Ganzes bildeten) und dass mein Leben wahrhaftig geführt worden war, damit ich das wäre, was ich war, und damit ich mich dort befände, wo ich mich am 13. Dezember 1973 befand."
      },{
        "n": 2,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:2",
        "text": "Ich hatte das alles praktisch zu Ende geschrieben, als die zweite Begegnung stattfand. Ich habe daraufhin den Text meiner Erinnerungen aufs Äußerste zusammengefasst, um der zweiten Botschaft und dem Bericht dieses zweiten Kontakts, der noch phantastischer war als der erste, den größten Platz einzuräumen."
      },{
        "n": 3,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:3",
        "text": "Zwei Jahre! Bald zwei Jahre, dass ich mich mehr schlecht als recht bemühe, diese für mich zu große Wahrheit ausstrahlen zu lassen. Die Zeit vergeht und ich habe den Eindruck, auf der Stelle zu treten. Und doch bildet sich um mich herum nach und nach ein fester Kern von Leuten, die verstanden haben, dass DAS BUCH wohl DIE WAHRHEIT sagte. Siebenhundert, sie sind siebenhundert zu der Stunde, da ich diese Zeilen ins Reine schreibe, und ich begreife, wie sehr das zugleich wenig und viel ist. Wenig, wenn man an die vier Milliarden Menschen denkt, die die Erde bevölkern, und viel, wenn man an die wenigen Leute denkt, die nach zwei Jahren beschlossen hatten, jenem zu folgen, der vor zweitausend Jahren ebenfalls die schwere Last gehabt hatte, eingeweiht zu werden und die Primitiven seiner Zeit einzuweihen."
      },{
        "n": 4,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:4",
        "text": "Diese siebenhundert, wer sind sie? Sind es, wie es den diensthabenden Spöttern wohl Freude bereiten würde, jene durchschnittlichen «Einfaltspinsel», denen man alles Mögliche einreden könnte? Nun, nein! Manche unter ihnen sind sogar Diplomierte oder Doktoren der Philosophie, Psychologie, Theologie, Soziologie, Medizin, Physik, Chemie usw. Aber meine Bewunderung gilt vielleicht ebenso jenen, die kein Diplom haben, denn ohne durch ihr Studium die Kenntnisse erworben zu haben, die ihnen erlaubten zu wissen, dass man wissenschaftlich lebende Materie und Menschen wie uns erschaffen kann, haben sie es als Menschen empfunden, die fähig sind, die Materie zu meistern und sich in Einklang mit dem Universum zu setzen, das sie sind. Ich muss dennoch sagen, dass ich im Ganzen ziemlich optimistisch bin und dass ich glaube, die mir anvertraute Sendung bereits zu einem guten Ende geführt zu haben, denn was mir auch geschehen mag, MADECH ist unterwegs und nichts wird es mehr aufhalten können."
      },{
        "n": 5,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:5",
        "text": "In zwei Jahren habe ich ungefähr vierzig Vorträge gehalten, und da gewisse Fragen regelmäßig wiederkehren, nehme ich an, dass gewisse Punkte der Botschaft geklärt werden müssen, was ich in diesem Werk zu tun versuchen werde. Zunächst: Welchen Weg habe ich vor der Begegnung vom 13. Dezember 1973 verfolgt?"
      },{
        "n": 6,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:6",
        "text": "Ich muss gestehen, dass es erst sehr kurze Zeit her ist, dass ich eine Rückschau auf mich selbst vorgenommen habe, um genau zu sehen, auf welche Weise mein Leben geführt worden war, damit ich zu jener Zeit verfügbar und bereit wäre, auf der geistigen, psychischen und nervlichen Ebene in Aktion zu treten. Gewisse Ereignisse meiner Kindheit waren mir, einzeln genommen, nie als von der geringsten Bedeutung erschienen, bis ich die Synthese daraus zog. Jetzt erscheint mir alles sehr klar und ich erinnere mich mit Rührung an jene Augenblicke, die ich damals für wenig interessant hielt. Fern liegt mir der Gedanke, mein Leben so zu erzählen, als ob jedes seiner Ereignisse außergewöhnlich wäre, aber es erschien mir, dass viele Leute mehr darüber wissen wollten, was mir «davor» widerfahren war. Und außerdem, lieber als die bösen Zungen irgendetwas erzählen zu lassen, ziehe ich es vor, alles selbst zu sagen..."
      },{
        "n": 7,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:7",
        "text": "Da ich von unbekanntem Vater geboren wurde, kann ich nicht sagen, dass ich eine klassische Kindheit hatte. Ich war das, was man ein natürliches Kind nennt (als ob die anderen künstliche Kinder wären...), gewissermaßen ein Unfall, zumindest für das kleine Städtchen Ambert, Welthauptstadt des Rosenkranzes (sic) und obendrein, o Sakrileg, der «unbekannte Vater» (nicht so unbekannt, wie das klingt...) war, wie es scheint, ein jüdischer Flüchtling! Meine Geburt wurde so gut wie möglich verheimlicht, nicht in einer Grotte, sondern in einer Klinik in Vichy. Diese Geburt fand also am 30. September 1946 gegen zwei Uhr morgens statt und war sehr schwierig. Aber was wichtig ist, ist, dass ich am 25. Dezember 1945 gezeugt wurde. Die Zeugung, der Augenblick, in dem das Wesen wirklich beginnt zu existieren und sich im Bauch seiner Mutter zu entwickeln, datiert die wahre Geburt jedes Einzelnen. Der 25. Dezember ist seit bald zweitausend Jahren ein wichtiges Datum. Für jene, die an den Zufall glauben, beginnt mein Leben also mit einem Zufall..."
      },{
        "n": 8,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:8",
        "text": "Dann kam die Rückkehr nach Ambert, wo meine arme Mutter lange versuchte, mich für «den Sohn einer Freundin, den sie für einige Zeit hütete» auszugeben, bei ihrem Vater, der, wenn er es ihr auch sehr übelnahm, als er die Wahrheit erfuhr, sich mir gegenüber, in der kurzen Zeit, in der ich ihn kannte, als der freundlichste der Großväter zeigte. Er starb, ach! als ich noch ein ganz kleines Kind war, und man erzählte mir später von dem belustigten Blick, den er hatte, als ich, nachdem ich ihn seine Obstbäume hatte beschneiden sehen, seine Schere nahm, um... seine Salatköpfe zu stutzen!"
      },{
        "n": 9,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:9",
        "text": "Ich wurde von meiner Großmutter und meiner Tante aufgezogen, die zusammen lebten und übrigens immer noch zusammen leben. Sie brachten mir das Lesen bei und ließen mich meine ersten Schritte machen, von denen ich übrigens eine sehr genaue Erinnerung bewahre, gewiss das Älteste in meinem Leben, dessen ich mich erinnere."
      },{
        "n": 10,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:10",
        "text": "Erst vor sehr kurzer Zeit erzählte mir meine Großmutter, dass sie 1947 über Ambert ein seltsames Gerät gesehen hatte, das sich sehr rasch und geräuschlos ganz nahe ihrem Haus bewegte. Nie hatte sie gewagt, irgendjemandem davon zu sprechen, aus Furcht, beschuldigt zu werden, Halluzinationen zu haben. Erst nachdem sie mein Buch gelesen hatte, beschloss sie, mir davon zu sprechen, zugleich als sie beschloss, MADECH beizutreten. Ihr Beitritt war übrigens eine der wichtigsten Ermutigungen, die ich empfangen habe."
      },{
        "n": 11,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:11",
        "text": "Es gab in Ambert einen alten Mann, vor dem die kleinen Kinder Angst hatten und über den sich die Erwachsenen lustig machten. Sie hatten ihn Jesus Christus genannt, weil er sehr lange, zu einem Knoten gerafftes Haar und einen prächtigen Bart trug. Er war stets in einen langen Umhang gekleidet, der ihm fast bis zu den Knöcheln reichte, und wohnte etwa hundert Meter von dem Haus entfernt, in dem meine Mutter eine kleine Wohnung gefunden hatte. Er arbeitete nicht und niemand wusste, wovon er lebte, in dem winzigen Haus, das genau gegenüber dem städtischen Collège lag. Beim Größerwerden hörten die Kinder auf, vor ihm Angst zu haben, und begannen, wie ihre Eltern, sich über ihn lustig zu machen, ihm lachend zu folgen und ihm lange Nasen zu machen. Ich persönlich spielte nicht gern mit den anderen, sondern zog es vor, die Insekten zu betrachten und Bücher anzusehen. Ich war diesem Mann mehrmals auf der Straße begegnet und war von seinem Gesicht, das eine große Güte ausstrahlte, und von dem schelmischen Lächeln, das er hatte, wenn er mich ansah, überrascht gewesen. Ich wusste nicht, warum, aber er machte mir keine Angst, und da ich nichts Lächerliches an ihm sah, verstand ich nicht, warum die anderen Kinder sich über ihn lustig machten."
      },{
        "n": 12,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:12",
        "text": "Eines Nachmittags folgte ich ihm, neugierig zu wissen, wohin er ging, und ich sah ihn in sein kleines Haus eintreten, wobei er die Tür offen ließ, die auf eine sehr dunkle kleine Küche ging. Ich näherte mich und ich sah ihn, auf einem Hocker sitzend, der den Anschein hatte, mich zu erwarten, mit einem schelmischen Lächeln. Er gab mir ein Zeichen, näher zu treten. Ich trat in das Haus ein und ging auf ihn zu. Er legte seine Hand auf meinen Kopf und ich verspürte eine seltsame Empfindung. Zugleich blickte er in die Höhe und sprach Worte aus, die ich nicht verstand. Nach einigen Minuten ließ er mich wieder gehen, immer noch ohne ein Wort und mit demselben geheimnisvollen Lächeln."
      },{
        "n": 13,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:13",
        "text": "All dies hatte mich im Augenblick befremdet, aber ich hatte es sehr rasch vergessen. Erst im Sommer 1974, als ich ein von meiner Mutter geliehenes Buch las, das vom geheimnisvollen Auvergne sprach, konnte ich erfahren, dass Pater Dissard, der fragliche alte Mann, der letzte «Dissard» war, das heißt der letzte noch lebende «Papst» der Druiden, der übrigens vor einigen Jahren verstorben ist. Da rief ich mir die Szene meiner Kindheit ins Gedächtnis und dachte wieder an das geheimnisvolle Lächeln des alten Mannes jedes Mal, wenn ich ihm auf der Straße begegnete, das heißt jeden Tag, da wir Nachbarn oder fast waren. Ich weiß jetzt genau, an wen er sich wandte, wenn er in die Höhe blickte und jene geheimnisvollen Sätze aussprach, ebenso wie ich genau weiß, was das leuchtende und geräuschlose Gerät war, das meine Großmutter gesehen hatte. Eine andere Sache kommt mir wieder, nämlich dass ich von der Szene an, die sich bei Pater Dissard abgespielt hatte, jeden Abend einschlief, indem ich eine gewisse Anzahl von Malen bis neun zählte, eine Zahl, die sehr häufig in meinem Leben wiederkehrte, wie ein Code, der mir zugeteilt worden wäre. Ich hatte mir diese plötzliche Gewohnheit nie erklären können, die aufgetreten war, als ich seit mehreren Jahren viel weiter als bis neun zählen konnte und es also nicht um ein mechanisches Einüben gehen konnte. Ich war sieben Jahre alt, als sich dieses Ereignis zutrug."
      },{
        "n": 14,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:14",
        "text": "Zu jener Zeit war das, was für mich am meisten zählte, die Tiere, die ich tagelang zu zeichnen liebte, wenn ich nicht Schneckenrennen veranstaltete... Vom Tierleben angezogen, träumte ich damals nur davon, Forscher zu werden, um mich der geheimnisvollen Fauna der Urwälder nähern zu können."
      },{
        "n": 15,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:15",
        "text": "Aber mit neun Jahren (wieder die Neun) sollte sich alles ändern. Zuerst entdeckte ich, was für mich eine wahre Leidenschaft werden sollte: die Geschwindigkeit auf allem, was zu rollen vermag, mit oder ohne Motor, die Geschwindigkeit und vor allem das Gleichgewicht, der Sinn für Bahnen und der Kampf gegen mich selbst, gegen meine eigenen Reflexe, letztlich die vollkommene Beherrschung des Körpers durch den Geist."
      },{
        "n": 16,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:16",
        "text": "Es waren zunächst verrückte Abfahrten auf einem kleinen Fahrrad fast ohne Bremsen, und ich frage mich, wie es kommt, dass ich nicht ein einziges Mal gestürzt bin. Um das Ganze noch zu steigern, postierte ich mich auf der Höhe eines Passes und wartete, dass ein schnelles Auto vorbeifuhr. Dann stürzte ich mich in eine schwindelerregende Verfolgung, holte das Automobil ein und überholte es, zur größten Überraschung des Fahrers, und, am Ende der Abfahrt angekommen, machte ich kehrt und ging wieder hinauf, um oben auf ein anderes Auto zu warten..."
      },{
        "n": 17,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:17",
        "text": "Einige Monate später wohnte ich zufällig dem Vorbeikommen der Tour de France der Automobile bei, und es war «Liebe auf den ersten Blick»; man konnte also die Freuden der Geschwindigkeit kennen, ohne treten zu müssen, um die Hänge wieder hinaufzukommen? Und man konnte daraus seinen Beruf machen? Es war beschlossen, wie man mit neun Jahren beschließen kann: Ich werde Rennfahrer!"
      },{
        "n": 18,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:18",
        "text": "Von jenem Tag an war mein Leben nur noch auf den Automobilwettkampf ausgerichtet, nichts anderes interessierte mich und ich sah nicht den Nutzen, all das zu lernen, was man mir in der Schule erzählte, da ich Rennfahrer werden sollte! Die Comics wurden durch sehr ernsthafte Automobilzeitschriften ersetzt, und ich begann ungeduldig die Anzahl der Jahre zu zählen, die mich vom Alter des Führerscheins trennten."
      },{
        "n": 19,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:19",
        "text": "Es ist ebenfalls mit neun Jahren, dass ich zum ersten Mal das Internat kennenlernte. Meine Mutter, verzweifelt über die Tatsache, dass ich in der Schule nichts mehr tun wollte und dass ich unaufhörlich wiederholte, dass mir das nichts nützen würde, um Rennfahrer zu sein, hatte beschlossen, mich ins Internat Notre-Dame-de-France in Le Puy-en-Velay zu geben. Sie hoffte, dass ich mich so, ohne Automobilsport-Zeitschrift, ans Arbeiten machen würde, und sie hatte in gewissem Sinn nicht unrecht. Aber ich bewahre dennoch eine sehr schlechte Erinnerung an dieses erste Internat, gewiss weil ich zu jung dorthin gegeben wurde. Ich erinnere mich an zahlreiche Nächte, die ich in jenem riesigen Schlafsaal weinend verbrachte, wo das, was mir, glaube ich, am meisten fehlte, die Möglichkeit war, allein zu sein, um zu meditieren. Dieser Mangel, der mich ganze Nächte weinen ließ, vergrößerte – wie alle Mängel auf der emotionalen oder gefühlsmäßigen Ebene – meine bereits sehr große Empfindsamkeit. Ich entdeckte da die Dichtung."
      },{
        "n": 20,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:20",
        "text": "Ich war ohnehin immer mehr vom Französischen als von der Mathematik angezogen gewesen, aber stets als interessierter und passiver Leser. Da kam mir die Lust, das Bedürfnis zu schreiben und, wenn möglich, in Versen. Wenn die Mathematik mich auch weiterhin ebenso wenig interessierte, war ich nun im guten Durchschnitt in diesem Fach wie in allen anderen, außer in Französisch und vor allem im Aufsatz, wo ich regelmäßig Erster war, sofern das Thema mir gefiel. Ich schrieb eine ganze Gedichtsammlung und gewann den ersten Preis eines Gedichtwettbewerbs."
      },{
        "n": 21,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:21",
        "text": "Das Überraschendste ist, dass ich, obwohl nicht getauft, in einem von katholischen Brüdern geführten Internat war, mit allem, was das mit sich bringt (Gebet vor dem Essen, vor dem Schlafengehen, vor dem Aufstehen, vor dem Lernen usw.), einschließlich der täglichen Messen mit Kommunionen... Als nach sechs Monaten täglicher Kommunionen die Brüder bemerkten, dass ich nicht getauft war, sahen sie völlig entsetzt aus. Ich, ich fand das komisch; es war sogar der einzige Augenblick, der mir in ihren Messen gefiel, dieses kostenlose Kosten von schmelzender Brotkrume..."
      },{
        "n": 22,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:22",
        "text": "Es ist ebenfalls mit neun Jahren, dass ich geschlechtsreif wurde, und das gefiel mir sehr und tröstete mich sogar über meine unvollständige Einsamkeit hinweg, indem ich unbekannte und geheime Lüste entdeckte, die kein anderes unter den neunjährigen Kindern, die in jenem Schlafsaal schliefen, noch zu kennen schien."
      },{
        "n": 23,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:23",
        "text": "Es ist schließlich mit neun Jahren, dass ich zum ersten Mal verliebt war, verliebt, wie man es in diesem Alter sein kann. Angesichts meiner guten Schulergebnisse hatte meine Mutter eingewilligt, mich nicht wieder ins Internat zu geben, und ich fand mich am städtischen Collège von Ambert in der achten Klasse wieder. Sie war da, sie war auch neun Jahre alt oder fast, sie hieß Brigitte und ich war schüchtern und errötend, also lächerlich."
      },{
        "n": 24,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:24",
        "text": "Es hatte ein Blick während einer ärztlichen Untersuchung genügt, eine Geste der Schamhaftigkeit, um meinen Augen einen Oberkörper zu verbergen, an dem es offensichtlich nichts zu sehen gab, um in mir ein Gefühl der Zärtlichkeit auszulösen und einen immensen Wunsch, dieses anscheinend so zerbrechliche Wesen zu beschützen."
      },{
        "n": 25,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:25",
        "text": "Ich fand mich im folgenden Jahr am selben Gymnasium wieder, in der siebten Klasse, in der Gesellschaft dieser ersten Liebe, mit der ich nicht einmal zu sprechen wagte. Es war mir dennoch gelungen, mich zu Beginn des Schuljahres an die Bank zu setzen, die genau vor der ihren lag, so konnte ich mich von Zeit zu Zeit umdrehen und das geliebte Gesicht bewundern. Ich war erst zehn Jahre alt und ich dachte immerzu an sie."
      },{
        "n": 26,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:26",
        "text": "Die Tatsache, in der Klasse ganz nahe bei ihr zu sein, spornte mich an und ich machte mich daran, genug zu arbeiten, um nicht mehr sitzenzubleiben. Ich kam also in die sechste Klasse, immer noch ohne den geringsten Geschmack an den Studien, aber, ach, wir wechselten ständig die Klasse, da wir nun Lehrer statt eines einzigen Schullehrers hatten. Ich war also fast immer weit von ihr und ich arbeitete fast nicht mehr. So sehr, dass ich mich im folgenden Jahr im Internat in einem kleinen Dorf etwa dreißig Kilometer von Ambert entfernt wiederfand: Cunlhat."
      },{
        "n": 27,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:27",
        "text": "Dort war es noch schlimmer als in Le Puy-en-Velay. Wir lagen übereinander in einem kleinen, fast nicht geheizten Schlafsaal, und vor allem gab es fast keine Disziplin und die Größten, also die Stärksten, ließen ihr Gesetz herrschen. Ich glaube, dass ich dort begann, die Gewalt wirklich zu hassen. Eines Tages, als ich es so satt hatte, von den Jungen, die stärker waren als ich, brutal behandelt zu werden, ohne dass irgendeine Maßnahme gegen sie ergriffen würde, machte ich mich zu Fuß auf den Weg, fest entschlossen, die dreißig Kilometer zurückzulegen, die mich vom mütterlichen Haus trennten. Niemand hatte meinen Aufbruch bemerkt, und als der Direktor der Schule mich mit dem Auto einholte, hatte ich bereits fast zehn Kilometer zurückgelegt."
      },{
        "n": 28,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:28",
        "text": "Ich wurde, zu meiner großen Freude, hinausgeworfen und fand mich mitten im Schuljahr als Externer bei den Brüdern in Ambert wieder. O Freude, ich konnte Brigitte jeden Tag auf der Straße begegnen, immer schöner und deren zwölfter Frühling das Mieder köstlich hatte knospen lassen."
      },{
        "n": 29,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:29",
        "text": "Immer weniger an den Studien interessiert, begann ich da, die Freuden des Schuleschwänzens zu kosten, zumal ich es kaum schätzte, mich «bei den Pfaffen» wiederzufinden, die übrigens eilig meiner Mutter geraten hatten, mich taufen zu lassen... Glücklicherweise zog sie es vor, zu warten, bis ich im Alter wäre zu verstehen, um mich nach meiner Meinung zu fragen."
      },{
        "n": 30,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:30",
        "text": "Was ich zu jener Zeit gern gewollt hätte, ist, Mechaniker zu werden, denn ich hatte erfahren, dass das nützlich war, um Rennfahrer zu sein. Meine Mutter, die wünschte, dass ich Ingenieur würde, wollte um jeden Preis, dass ich meine Studien fortsetzte, und akzeptierte nicht, dass ich als Lehrling in eine Werkstatt eintrat. Diese neue Schikane gab mir wieder Lust, Gedichte zu schreiben, und ich machte mich daran, das Land mit einem Heft in der Hand zu durchstreifen, statt meinen Unterricht zu besuchen."
      },{
        "n": 31,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:31",
        "text": "Mit vierzehn Jahren fand ich mich wieder im Internat, diesmal in Le Mont-Dore, in einem Collège, das die Kinder aufnahm, die keine andere Schule des Departements mehr haben wollte. Ich war in der Gesellschaft eines ziemlich interessanten Haufens von Faulpelzen und Dickköpfen. Es ist einer dieser Dickköpfe, einer der «Bosse» des Internats, der für die Ausrichtung der folgenden zehn Jahre meines Lebens verantwortlich war. Er hieß Jacques und spielte E-Gitarre, was mich sehr beeindruckte. Schon in den Weihnachtsferien ließ ich mir von meiner Großmutter eine prächtige Gitarre schenken, und Jacques brachte mir einige Akkorde bei. Da machte ich mich daran, meine Gedichte zu vertonen, und bemerkte, dass das jenen, die mir zuhörten, anscheinend sehr gefiel. Ich begann, einige Radio-Talentwettbewerbe zu machen, die ich fast immer gewann, sobald die großen Ferien da waren."
      },{
        "n": 32,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:32",
        "text": "Es ist ebenfalls im Verlauf jener großen Ferien, dass ich zum ersten Mal die körperliche Liebe kennenlernte, mit der Bedienung einer Bar, die von meinen Liedern bezaubert worden war. Sie war zwanzig Jahre alt und lehrte mich nicht viel außer den Mächten der Gitarre über das weibliche Geschlecht."
      },{
        "n": 33,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:33",
        "text": "Im folgenden Jahr war ich fünfzehn und hatte mehr denn je Lust, mein Leben zu leben. Eines Tages nahm ich meine Gitarre unter den Arm, einen kleinen Koffer und ade Internat und diese uninteressanten Studien; ich nahm den Weg nach Paris per Anhalter."
      },{
        "n": 34,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:34",
        "text": "Ich hatte zweitausend alte Francs in der Tasche und das Herz voller Hoffnung. Ich würde endlich ganz allein meinen Lebensunterhalt verdienen und sparen können, um mit achtzehn Jahren meinen Führerschein zu machen, um endlich Fahrer zu werden."
      },{
        "n": 35,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:35",
        "text": "Glücksfall, ich wurde von einem Mann mitgenommen, der ein Auto fuhr, das unter dem sehr braven Kleid einer Limousine blitzartige Beschleunigungen verbarg, und als dieser Mann mir seinen Namen sagte und dass er Rennfahrer war, konnte ich ihm sagen, auf welchem Wagen er gefahren war und welche Platzierungen er erzielt hatte. Er war geschmeichelt und erstaunt, er, der nicht so bekannt war, einen jungen Burschen zu treffen, der sich an seine Erfolgsliste erinnerte. Er erzählte mir, dass er Clown gewesen war und dass er jetzt eine Werkstatt im Südwesten hatte. Er lud mich bei der Ankunft in Paris zum Abendessen ein und bot mir sogar ein Zimmer in dem Hotel an, in dem er abstieg. Dort plauderten wir ein wenig in den Salons mit zwei jungen Frauen, die Animierdamen in einer Bar waren und ihren Tag beendet hatten; ich sang einige Lieder und wir gingen schlafen, jeder mit einer dieser reizenden Gefährtinnen. Dort wurde ich wirklich in die Dinge der körperlichen Liebe eingeweiht."
      },{
        "n": 36,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:36",
        "text": "Am nächsten Morgen ging ich diskret fort, denn ich wollte ein Zimmer und Kabaretts finden, die an meinen Liedern interessiert wären. Ich fand weder das eine noch das andere und ich verbrachte meine zweite Nacht in Paris in der Metro mit den Pennern. Ich hatte keinen Centime mehr und der Hunger machte sich am nächsten Morgen bemerkbar. Ich verbrachte meinen Tag damit, herumzulungern und ein wenig zu verzweifeln, mich herauszuziehen. Aber am Abend sah ich einen Mann, der auf der Terrasse eines Cafés Akkordeon spielte, und die Gäste warfen ihm Münzen zu. Ich beschloss, dasselbe zu versuchen, und das funktionierte sogleich sehr gut. Ich war gerettet."
      },{
        "n": 37,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:37",
        "text": "Ich lebte so drei Jahre lang, oft irgendwo schlafend und von Zeit zu Zeit ein Sandwich essend. Aber ich machte enorme Fortschritte und eines Tages wurde ich in einem kleinen Kabarett am linken Ufer engagiert. Ich verdiente zehn Francs pro Abend und ich hatte fünfzehn Francs Taxi, um auf den Hügel von Montmartre zurückzukehren, wo ich ein kleines Zimmer bewohnte... Aber ich hatte (ganz klein...) meinen Namen auf dem Plakat! Und ich sah mich schon ganz oben auf diesem Plakat angesichts des Erfolgs, den ich jeden Abend hatte. Ich traf eines Tages den Schauspieler Jean-Pierre Darras, der mir riet, Schauspielkurse zu nehmen, um meine Bühnenhaltung zu verbessern, und, da ich nicht die Mittel hatte, richtete er es ein, dass ich die Kurse des T.N.P. unentgeltlich besuchen konnte. Drei Monate lang besuchte ich also die Dullin-Kurse, dann gab ich auf, denn ich fühlte mich überhaupt nicht zum Theater hingezogen."
      },{
        "n": 38,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:38",
        "text": "Ich trat damals unter dem Pseudonym Claude Celler auf, das ich zu Ehren des Skifahrers und Automobilmeisters Tony Sailer gewählt hatte, indem ich dessen Schreibweise abänderte, damit es mit meinem wirklichen Vornamen doppelte Initialen ergäbe: C.C."
      },{
        "n": 39,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:39",
        "text": "Ich gewann damals zahlreiche Rundfunkwettbewerbe und, indem ich in mehreren Kabaretts auftrat, gelang es mir, mehr oder weniger gut zu leben und vor allem genug zu sparen, um mit genau achtzehn Jahren wie vorgesehen meinen Führerschein zu machen. Aber das war nicht ausreichend, um Fahrer zu werden. Man musste sich zunächst einen Namen machen, um hoffen zu können, von einer Marke engagiert zu werden, und dafür musste man einen wettbewerbsfähigen Wagen haben und an einigen Prüfungen als Unabhängiger teilnehmen und, wenn möglich, sie gewinnen. Nun, ein wettbewerbsfähiger Wagen kostet sehr teuer. Ich musste weiter sparen, um hoffen zu können, ein solches Fahrzeug zu erwerben. Ich trat also weiter auf und versuchte, Ersparnisse zu machen. Viele Freunde, Autoren und Komponisten, hatten Schallplatten aufgenommen, und das brachte ihnen, wie es scheint, viel Geld ein. Ich beschloss also zu versuchen, eine aufzunehmen, da ich nun mehr als hundertfünfzig Lieder in meinen Schachteln hatte."
      },{
        "n": 40,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:40",
        "text": "Die erste Plattenfirma, bei der ich mich vorstellte, schlug mir einen Dreijahresvertrag vor, den ich zu unterzeichnen einwilligte. Der Direktor dieser Plattenfirma war Lucien Morisse, Direktor des Radiosenders «Europe N° 1», der enorm viele bekannte Sänger lanciert hatte. Meine erste Platte hatte einen anständigen Erfolg und die zweite, dank eines Liedes, das «Le miel et la cannelle» (Der Honig und der Zimt) hieß, wurde noch mehr geschätzt. Vielleicht erlauben Ihnen die Worte, sich an die Musik zu erinnern, denn sie lief sehr oft im Radio."
      },{
        "n": 41,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:41",
        "text": "Es riecht nach Honig und Zimt\nEs riecht nach Vanille und Liebe\nEs riecht nach Honig und Zimt\nMädchen, die ich immer lieben werde."
      },{
        "n": 42,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:42",
        "text": "Die erste war braun und hieß Margot\nAm Abend im Mondschein spielten wir das Flötlein\nIch nahm den Weg ihrer Augen\nUnd den Pfad ohne Zweifel ihres Haares."
      },{
        "n": 43,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:43",
        "text": "Die zweite war blond und hieß Marielle\nDie Pfade ihres Reigens erinnere ich noch\nIch nahm den Weg ihrer Augen\nUnd den Pfad ohne Zweifel ihres Haares."
      },{
        "n": 44,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:44",
        "text": "Die dritte war rot und hieß Marion\nFür ihr hübsches Gesichtchen und ihren schelmischen Unterrock\nIch nahm den Weg ihrer Augen\nUnd den Pfad ohne Zweifel ihres Haares."
      },{
        "n": 45,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:45",
        "text": "Weine nicht, Freund, morgen ist Frühling\nSie sind so hübsch und du bist nicht zwanzig\nIch nahm den Weg ihrer Augen\nDu, du wirst den Weg ihres Haares nehmen."
      },{
        "n": 46,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:46",
        "text": "Ich gab damals zahlreiche Vorstellungen und nahm an zahlreichen Tourneen teil. Alles lief gut und ich hatte sogar das Vergnügen, mich ausgewählt zu sehen, um an der Goldenen Rose des französischen Chansons in Antibes teilzunehmen."
      },{
        "n": 47,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:47",
        "text": "Aber jene, die mich führten, wollten ohne Zweifel nicht, dass ich ein zu bekannter Künstler würde. Diese Etappe meines Lebens war vorgesehen gewesen, um meine Empfindsamkeit zu entwickeln und mich daran zu gewöhnen, mich öffentlich auszudrücken, aber nicht mehr."
      },{
        "n": 48,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:48",
        "text": "Eines Tages, während man jeden Morgen im Radio ankündigte, dass ich unter den für die Goldene Rose ausgewählten Bewerbern war, die eine Woche später stattfinden sollte, nahm Lucien Morisse mich beiseite und erklärte mir, dass er gezwungen sei, mich aus dem Wettbewerb zurückzuziehen, dass ich später verstehen würde, warum, aber dass er mir im Augenblick nicht mehr sagen könne. Und ich nahm an jener Goldenen Rose nicht teil."
      },{
        "n": 49,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:49",
        "text": "Ich lebte also weiter kümmerlich vom Chanson und ich bemerkte, dass ich nie genug verdienen würde, um mir jenen Wagen zu leisten, um mich in den Rennsport zu stürzen. Als man mir also vorschlug, Vertreter für die Plattenfirma zu werden, bei der ich aufgenommen hatte, willigte ich sofort ein, überzeugt, dass es mir so in einigen Monaten gelingen würde, genug Geld beiseitezulegen."
      },{
        "n": 50,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:50",
        "text": "Ich fand mich in Bordeaux wieder, von wo aus ich rund fünfzehn Departements abdeckte, für die ich als Handelsvertreter verantwortlich war. Ich blieb dort ein Jahr und hörte auf, sobald ich genug hatte, um mir (endlich...) ein wettbewerbsfähiges Fahrzeug zu kaufen."
      },{
        "n": 51,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:51",
        "text": "Ich hatte ach nur die Zeit, diesen Wagen einzufahren, als ein Freund ihn bei einem Unfall zerstörte... Aber ich hatte während jenes im Südwesten verbrachten Jahres neue Lieder geschrieben, und ein vermögender Freund drängte mich, wieder eine Platte zu machen, die er selbst finanzieren würde."
      },{
        "n": 52,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:52",
        "text": "Ich verbrachte ein weiteres Jahr damit, von meinen Versen zu leben, dann, wie um mich endgültig den Weg wechseln zu lassen, hatte ich einen sehr schweren Autounfall. Im Verlauf einer zu ermüdenden Tournee war ich am Steuer eingeschlafen und mit fast hundert Kilometern in der Stunde frontal gegen eine Mauer geprallt. An jener Stelle hatten sich bereits mehr als zehn Personen getötet. Ich kam mit mehreren Brüchen davon, aber lebend."
      },{
        "n": 53,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:53",
        "text": "Mehr als drei Monate bewegungsunfähig, waren meine Ersparnisse verflogen und ich war immer noch nicht im Rennsport! Ich, der ich geträumt hatte, mit achtzehn Jahren anzufangen, hatte mit zweiundzwanzig Jahren noch an keiner einzigen Prüfung teilgenommen..."
      },{
        "n": 54,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:54",
        "text": "Dadurch, dass ich mich als Zuschauer auf die Rennstrecken begab, hatte ich die Begeisterung der Jugend für diesen Sport bemerkt und die Anzahl der Burschen, die Fahrer werden wollten und nicht wussten, wie sie das Problem angehen sollten. Ich wusste übrigens nicht viel mehr als sie und ich sagte mir, dass das beste Mittel, das ich finden konnte, um mich diesem Milieu zu nähern, war, einen Beruf zu finden, der diese Begeisterung der Jugend für diese Spezialität ausnutzte. Ich konnte schreiben, die Verbindung war ganz gefunden: Ich konnte Journalist in einer Automobilsport-Zeitschrift sein. Ich nahm einige Kontakte mit Fachzeitungen auf, aber vergebens, denn viele andere Junge hatten dieselbe Idee gehabt."
      },{
        "n": 55,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:55",
        "text": "Ich bemerkte da eine kleine Anzeige in «L'Équipe», auf der Automobilseite: Man suchte Reporter-Fotografen, sogar Anfänger. Ich schrieb und man antwortete mir, dass meine Bewerbung berücksichtigt sei und dass ich hundertfünfzig Francs für Bearbeitungsgebühren zahlen müsse. Im Austausch würde ich einen Film erhalten, um eine Testreportage über ein Thema meiner Wahl zu machen. Ich schickte das Geld, erhielt den Film und führte die Reportage durch, selbstverständlich über ein Autorennen, die ich an die angegebene Adresse zurücksandte."
      },{
        "n": 56,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:56",
        "text": "Ich erhielt sehr rasch einen Brief, der mich einlud, in Dijon anzurufen, wo der Sitz des Unternehmens war, das die kleine Anzeige aufgegeben hatte. Ich traf in der Folge den Chef dieser «Verlags»-Gesellschaft, einen Mann von etwa dreißig Jahren, der sagte, er habe in den Vereinigten Staaten in der Fotografie «sein Glück gemacht», der sehr interessiert schien an meinen Ideen bezüglich der Schaffung einer Automobilsport-Zeitschrift, die sich an Junge wandte, die Rennfahrer werden wollten. Er schlug mir schließlich vor, mich als Chefredakteur einer Zeitung zu engagieren, die einige Monate später erscheinen sollte. Er ließ mich die Fabrik besichtigen, die er zurückkaufen sollte, um die Druckerei darin einzurichten, stellte mir den Drucker aus Dijon vor, den er als Direktor engagierte, und zeigte mir das Haus, in dem ich mit meiner Frau wohnen könnte, einen Steinwurf von meinem Büro entfernt. Ich antwortete ihm, dass mir das passe, unter der Bedingung, dass ich an Rennen teilnehmen und mich um Rennen kümmern könne. Er sagte mir dann, dass er, wenn ich es vorziehe, auch eine Person bräuchte, die fähig wäre, eine Wettkampfabteilung zu leiten, denn er gedachte die neue Zeitung zu lancieren, indem er Rennwagen, die in seinen Farben lackiert waren, fahren ließ. Das erlaubte mir, ganz mittendrin zu sein, und ich willigte ein, Direktor der Wettkampfabteilung dieser Gesellschaft zu werden."
      },{
        "n": 57,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:57",
        "text": "Eine Woche danach zog ich mit meiner Frau von Paris nach Dijon um. Ich war seit etwa drei Monaten verheiratet und meine Frau erwartete meine Tochter. Ich hatte Marie-Paule im Monat Juni kennengelernt und wir hatten uns seit dem ersten Tag unserer Begegnung nicht mehr verlassen. Wir hatten drei Monate später geheiratet, einzig in Bezug auf ihre Familie, die schon sehr schockiert war, dass wir nicht kirchlich heiraten wollten, eine Familie voller alter Grundsätze, wo ich am Anfang Gebeten vor den Mahlzeiten beiwohnen konnte..."
      },{
        "n": 58,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:58",
        "text": "Mein Aufenthalt in Dijon dauerte nur zwei Monate, ohne das geringste Gehalt, und es stellte sich heraus, dass der reiche Amerikaner, der eine Zeitung schaffen wollte, in Wirklichkeit aus dem Gefängnis kam und keinen Sou hatte!!! Er hatte mehr als fünfhundert jungen Leuten, die wie ich davon träumten, Rennfahrer oder Reporter-Fotografen zu werden, eine Geldsumme zwischen hundertfünfzig und dreihundert Francs herausgeschwindelt. Ich hatte zwei Monate für nichts gearbeitet und ich fand mich mit meinen Ideen und ohne einen Sou wieder."
      },{
        "n": 59,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:59",
        "text": "Diesmal beschloss ich, mich ganz allein ins große Becken des Verlagswesens zu stürzen. Ich wanderte nach Clermont-Ferrand aus, in die Nähe meiner Mutter, um sie die Freude kennenlernen zu lassen, bald Großmutter zu sein, und ich gründete einen Verlag, um eine Zeitschrift «nach meiner Idee» herauszugeben. Diese Zeitschrift war bald geboren, dank eines Druckers, der ebenfalls vom Automobilsport begeistert war und der einwilligte, das Risiko einzugehen, mir Kredit zu gewähren, mir, der ich ihm keine Garantie zu geben hatte."
      },{
        "n": 60,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:60",
        "text": "Diese Zeitung startete mit Vollgas und wurde sehr rasch eine der ersten in ihrer Spezialität. Mehr noch, ich behielt mir das Interessanteste vor: nämlich die Tests der neuen Modelle auf der prächtigen Strecke von Mas-du-Clos, in der Creuse, und auf der Straße. So konnte ich in das schwierige Milieu des Rennsports eingeführt werden und mir Wagen leihen lassen, um zu fahren. Mein Traum verwirklichte sich endlich, und ich konnte feststellen, dass ich obendrein sehr begabt war, indem ich von meinen Anfängen an zahlreiche Siege auf Wagen errang, die ich nicht kannte."
      },{
        "n": 61,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:61",
        "text": "Ich lebte dort drei wunderbare Jahre, indem ich auf der Ebene des Fahrens und der Technik unaufhörlich Fortschritte machte und zu hundert Prozent in dem Milieu lebte, das ich liebte: dem des Automobilsports. Ich muss sagen, dass ich einen wahren Genuss empfand, meine Grenzen unaufhörlich hinauszuschieben und meine Reaktionen und meine Reflexe immer besser zu beherrschen. Weder das Geräusch des Motors noch der Geruch verbrannter Gase interessierten mich, und ich muss gestehen, dass es mir gefiel, von einer Vorschrift zu träumen, die die Hersteller von Rennwagen zwänge, Fahrzeuge zu bauen, die keinen Geruch verströmten und kein Geräusch machten, um die alleinigen Empfindungen des Fahrens auf seiner reinsten Ebene zu genießen."
      },{
        "n": 62,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:62",
        "text": "Und alles wurde am 13. Dezember 1973 umgestürzt..."
      },{
        "n": 63,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:63",
        "text": "Hier sind also, im Großen und Ganzen, die Ereignisse, die dem außergewöhnlichen Tag des 13. Dezember 1973 vorausgingen, an dem ich, im Krater eines Vulkans des Auvergne, des Puy-de-Lassolas, zum ersten Mal dem Außerirdischen begegnete, oder genauer dem Eloha (im Plural Elohim), den ich sechs Tage hintereinander am selben Ort wiedersehen sollte und der mir, jedes Mal etwa eine Stunde lang, Das Buch, das die Wahrheit sagt, und seine phantastischen Offenbarungen diktierte. Ich hatte übrigens diesen Ort fälschlich Puy-de-la-Vache genannt, was der Name des Vulkans ist, der genau neben dem Puy-de-Lassolas liegt."
      },{
        "n": 64,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:64",
        "text": "Die ersten Tage, ich muss gestehen, fragte ich mich, ob ich es wagen würde, irgendjemandem von all dem zu sprechen. Ich schrieb zunächst die Notizen ins Reine, die ich so gut wie möglich, aber viel zu rasch gemacht hatte, während mein Gesprächspartner sprach. Als dies beendet war, schickte ich das Originalmanuskript an einen Verlag, den ich für seriös hielt, denn meines Wissens gab er keine esoterischen Werke oder Science-Fiction heraus, und mir lag selbstverständlich daran, dass diese Botschaft von entscheidender Wichtigkeit für die Menschheit nicht in einer Sammlung geheimnisvoller Abenteuer oder schwarzer Bücher unterginge, die den Geschmack der Leute für Parawissenschaften pflegten. Marcel Jullian, der diesen Verlag leitete, ließ mich nach Paris kommen und sagte mir, dass das sensationell sei, aber dass ich unbedingt mein Leben erzählen müsse, bevor ich von der Botschaft spräche, und dass es vielleicht «einige kleine Dinge zu ändern» gäbe. Von all dem war absolut nicht die Rede."
      },{
        "n": 65,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:65",
        "text": "Ich wollte nicht mein Leben auf hundert Seiten erzählen und danach die Botschaft geben, die man mir übergeben hatte, als ob meine Persönlichkeit ebenso wichtig wäre wie das, was zu offenbaren ich beauftragt worden war. Ich wollte die Botschaft herausgeben lassen und nur die Botschaft, auch wenn das kein sehr dickes Buch ergäbe und also nicht sehr interessant für einen Verleger."
      },{
        "n": 66,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:66",
        "text": "Ich bat also Herrn Jullian, mir mein Manuskript zurückzugeben. Er antwortete mir, dass er es nicht habe, denn ein Leser habe es mitgenommen, aber dass er es mir, sobald dieser zurück sei, mit der Post zurückschicken würde."
      },{
        "n": 67,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:67",
        "text": "Nach Clermont-Ferrand zurückgekehrt, erhielt ich kurze Zeit später ein Telegramm, das mich bat, nach Paris zu kommen, um an der Fernsehsendung von Jacques Chancel, Le Grand Échiquier, teilzunehmen. Dieser, Direktor einer Reihe in dem Verlag, an den ich mein Manuskript geschickt hatte, hatte es gelesen und verstanden, dass das absolut phantastisch war, ob man mir glaube oder ob man mir nicht glaube. Ich nahm also an dieser Sendung teil und die Tausenden von Briefen, die ich danach erhielt, zeigten, dass, wenn auch einige lachten, viele die Sache sehr ernst nahmen und mir helfen wollten. Aber die Tage vergingen und mein Manuskript kam immer noch nicht zurück. Ich schrieb einen Einschreibbrief an den Verleger, der mir antwortete, dass das Manuskript mir zurückgeschickt würde, aber dass man es immer noch nicht gefunden habe."
      },{
        "n": 68,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:68",
        "text": "Nach zehn Tagen begab ich mich erneut nach Paris, um «etwas» zu tun, denn niemand wollte mir mehr antworten, wenn ich telefonierte, um zu fragen, ob man es gefunden habe. Der berühmte Couturier Courrèges, der mich nach meinem Fernsehauftritt kontaktiert hatte, weil es ihn interessierte, willigte ein, mich zum Verleger zu begleiten, um zu sehen, was genau aus diesem Manuskript wurde. Herr Jullian sagte uns, dass der Leser, der die Botschaft genommen hatte, mit ihr in den Urlaub gefahren sei und dass man nicht wisse, wo man ihn erreichen könne... seltsam, seltsam... Es ist schließlich Herr Courrèges, dem es gelang, das Manuskript zurückzuholen, und der es mir persönlich aushändigte. Ich frage mich immer noch, ob es wirklich verlegt worden war oder ob man dessen Veröffentlichung zu verhindern suchte. Und wenn man in diesem Verlag wirklich Manuskripte so leicht verlegt, rate ich den Autoren ab, ihre Originale dorthin zu schicken..."
      },{
        "n": 69,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:69",
        "text": "Erschreckt durch diesen Zwischenfall und angesichts der Anzahl der Briefe von Leuten, die wünschten, sich das Buch, das die Botschaft enthielt, gleich bei seinem Erscheinen zu beschaffen, schlug Marie-Paule mir vor, ihre Stelle als Krankenschwester aufzugeben, um sich der Herausgabe und der Verbreitung dieses außergewöhnlichen Dokuments zu widmen. Ich willigte ein, denn ich war sicher, dass ich so eine ständige Kontrolle über die Verwendung dieser Schriften hätte."
      },{
        "n": 70,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:70",
        "text": "Ich hörte sofort auf, mich um die Automobilzeitschrift zu kümmern, eine Beschäftigung, die mit dem Ernst der Sendung, die mir anvertraut worden war, unvereinbar war, und im Herbst 1974 kam das Buch aus den Pressen der Druckerei."
      },{
        "n": 71,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:71",
        "text": "Der Nervenschock, der durch diesen unvorhersehbaren Umsturz meines Daseins verursacht wurde, hatte zur Folge, mir Magenschmerzen zu verschaffen, die fast einen Beginn einer Geschwürbildung herbeiführten, eine ernsthafte Gastritis, die mich den ganzen Winter hatte leiden lassen. Keine Medikation konnte daran etwas ändern, und erst als ich beschloss, ein wenig Ruhe wiederzufinden, indem ich mich Atem- und Meditationssitzungen hingab, verschwanden die Schmerzen wie durch Zauber."
      },{
        "n": 72,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:72",
        "text": "Ich hatte im Monat Juni an einer Fernsehsendung teilgenommen, die von Philippe Bouvard moderiert wurde: Samedi-Soir; dieser, sarkastisch wie es seine Gewohnheit ist, hatte seinen Assistenten als «Marsmenschen» verkleidet, mit rosa Antennen und einem grünen Overall, um mich zu fragen, ob die Gestalt, der ich begegnet war, so aussähe..."
      },{
        "n": 73,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:73",
        "text": "Aber das Publikum, interessiert durch das wenige, das man mich hatte sagen lassen, schrieb zahlreich, um Philippe Bouvard vorzuwerfen, mich nicht ernst genommen zu haben. Und angesichts der Tausenden von Briefen, die er erhielt, beschloss er, mich zurückkommen zu lassen, um eine andere Sendung zu machen, wo ich ein wenig mehr sagen könnte..."
      },{
        "n": 74,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:74",
        "text": "Überzeugt, dass man mich ohnehin nicht genug würde sagen lassen, beschloss ich, die Salle Pleyel für ein Datum kurz nach der Fernsehsendung zu mieten und den interessierten Fernsehzuschauern anzukündigen, dass ich an diesem Ort in einigen Tagen einen Vortrag hielte. Ich hatte einen Saal von hundertfünfzig Plätzen gemietet, mit Option auf den von fünfhundert Plätzen, da ich überhaupt nicht wusste, wie viele Personen Lust hätten, sich zu bemühen, mich zu hören: Es gab mehr als dreitausend Personen! Man musste den Saal aus durchaus verständlichen Sicherheitsgründen räumen, nur die vorgesehene Anzahl hineinlassen und den anderen ankündigen, dass ich einige Tage später einen anderen Vortrag im großen Saal von zweitausend Plätzen halten würde. Selbstverständlich gingen viele Leute nicht leichten Herzens fort, da manche mehrere hundert Kilometer zurückgelegt hatten..."
      },{
        "n": 75,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:75",
        "text": "Schließlich verlief alles gut und ich konnte feststellen, dass, abgesehen von den unvermeidlichen Spöttern, die ich übrigens gerade durch die geringe Tragweite ihrer Fragen lächerlich zu machen vermochte, eine große Anzahl von Leuten bereit war, mir zu helfen und mich zu unterstützen. Ich, der ich ein entsetzliches «Lampenfieber» hatte, ein Lampenfieber, wie ich es nie gekannt hatte, als ich sang, alles verlief ohne Problem, die Antworten auf die schwierigsten Fragen kamen ganz von selbst auf meine Lippen. Ich fühlte mich wahrhaftig von oben unterstützt, wie es mir versprochen worden war. Ich hatte den Eindruck, mich Dinge antworten zu hören, die ich allein zu finden unfähig war. Einige Tage später fand der zweite Vortrag statt. Ich hatte große Angst, dass die Leute, die das erste Mal nicht hatten eintreten können, nicht zurückkämen und dass ich mit einem sehr teuer gemieteten, zu drei Vierteln leeren Saal auf den Armen dastünde. Umso mehr, als es seit jener Fernsehsendung keine andere Werbung gegeben hatte außer einer kleinen Notiz in France-Soir, der einzigen Zeitung, die eingewilligt hatte, auf drei Zeilen, diesen zweiten Vortrag anzukündigen. Es gab erneut mehr als zweitausend Personen und der Saal war voll! Es war ein Triumph. Diesmal hatte ich keinen Zweifel mehr hinsichtlich des Gelingens meiner Sendung."
      },{
        "n": 76,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:76",
        "text": "So habe ich seit dem Monat September im Verlauf von rund vierzig Vorträgen sehen können, welche die Fragen waren, die am häufigsten wiederkehrten, und ich habe gesehen, wie die Anzahl der Mitglieder von MADECH unaufhörlich zunahm und die Regionalbüros sich in allen großen Städten Frankreichs, um die dynamischsten Mitglieder herum, strukturierten. Ich habe auch Journalisten wirklich und gut ihren Beruf ausüben sehen, der darin besteht, ihr Publikum zu informieren, indem sie genau das schreiben oder sagen, was sie gesehen oder was sie gelesen haben, und andere, wie jene der Zeitung Le Point, lügnerische Dinge berichten und, selbst nach Einschreibbriefen, die sie daran erinnerten, dass sie gemäß dem Recht auf Gegendarstellung den verleumderischen Artikel berichtigen müssen, diese Schriften nicht genau berichtigen; wieder andere, wie jene der Zeitung La Montagne, sich einfach weigern, ihren Lesern anzukündigen, dass ich in Clermont-Ferrand einen Vortrag hielt, wobei sie andererseits die Tatsache missbrauchen, dass diese Zeitung die einzige Tageszeitung der Region ist."
      },{
        "n": 77,
        "speaker": "Narrator",
        "refId": "ETTMTTP-1:77",
        "text": "Der Chef der Informationen dieser Zeitung hat mich übrigens empfangen und mir erklärt, dass nie von mir noch von meinen Tätigkeiten in seiner Zeitung die Rede sein würde. All dies, weil sie es bei meiner ersten Fernsehsendung nicht geschätzt hatten, dass ich sie nicht als Erste informierte, bevor ich von all dem der ORTF sprach... Düstere Geschichte und ein schönes Bild der Meinungsfreiheit! Sie weigerten sich sogar, eine bezahlte Werbung zu schalten, die den besagten Vortrag ankündigte. Während sich auf ganzen Seiten in derselben Zeitung Werbungen für pornografische Filme ausbreiteten... Was die Zeitung Le Point betrifft, so hatte sie einfach einen Spaziergang der Mitglieder von MADECH an den Ort der Begegnung in ein verpasstes Rendezvous mit den Elohim verwandelt... Und der Trick ist vollbracht, um zu versuchen, einen Verein lächerlich zu machen, der gerade beginnt. Es ist offensichtlich leichter und weniger gefährlich, sich in einer Zeitung großer Verbreitung an MADECH zu wenden als an die Kirche und ihre zweitausend Jahre Usurpation. Aber ein Tag wird kommen, an dem jene, die die Wahrheit zu verbergen oder zu verzerren gesucht haben, ihre Fehler bereuen werden."
      }
    ]
  },
  "links": {
    "self": "/v1/de/library/books/extraterrestrials-took-me-to-their-planet/chapters/1",
    "book": "/v1/de/library/books/extraterrestrials-took-me-to-their-planet/",
    "chapters": "/v1/de/library/books/extraterrestrials-took-me-to-their-planet/chapters/",
    "library": "/v1/de/library/",
    "schema": "/v1/schema/book/"
  }
}